Um Ihre kognitiven Fähigkeiten vor dem Altern zu bewahren oder Konzentration und Wachsamkeit zu steigern, gibt es eine Pflanze: Ginkgo Biloba, die von der Weltgesundheitsorganisation für ihre neuroprotektive Wirkung anerkannt ist.
Seine Vorteile.
Ginkgo wird seit der Antike in der chinesischen Medizin verwendet und ist laut einer Studie aus dem Jahr 2007 neben Ginseng das beliebteste Heilkraut der Welt. Die medizinischen Eigenschaften werden von der WHO anerkannt und in vielen Medikamenten zur Linderung von Kreislaufproblemen und zur Verbesserung des Gedächtnisses verwendet.
- Es ist ein Neuroprotektivum. Ginkgo wirkt direkt auf das Gehirn, indem es dessen Sauerstoffversorgung optimiert, die Zellalterung verlangsamt und Gedächtnisstörungen bekämpft. Aufgrund dieser Wirkung auf unser Gehirn werden seine Blätter häufig zur Behandlung oder Vorbeugung von Gedächtnisverlust, Konzentrationsproblemen und Altersdemenz verwendet.
- Es wirkt auf die Blutzirkulation, sowohl venös als auch kapillar. Dank seiner gerinnungshemmenden Wirkung lindert es Venenentzündungen, schwere Beine, Claudicatio intermittens, Schwindel und vaskulären Tinnitus.
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Fakt oder Fiktion?
Es handelt sich um eine der ältesten Landbaumarten. Info! Ginkgo biloba, auch Fossilienbaum genannt, soll bereits vor den Dinosauriern aufgetaucht sein. Einige der Exemplare in Japan sind über 2.000 Jahre alt. Sie ist unglaublich widerstandsfähig und war außerdem die erste Pflanze, die nach den Bombenangriffen auf Hiroshima nachwuchs. In Japan gilt das Ginkgoblatt als Symbol für Wachstum und Langlebigkeit und wurde 1989 zum Wahrzeichen der Stadt Tokio. |
Nebenwirkungen.
Da es als Antikoagulans wirkt, sollten Hämophiliepatienten, Schwangere oder Personen, die sich einer Operation unterziehen müssen, es meiden.
Botanisch.
Ginkgo Biloba ist ein riesiger Baum, der über 40 m hoch wird. Die Besonderheit besteht darin, dass sie keine Blüten, sondern nur kleine gelbbraune Beeren ausbildet. Seine Blätter sind am leichtesten zu erkennen. Sie sind fächerförmig, nehmen im Herbst eine prächtige leuchtend gelbe Farbe an und bilden zu seinen Füßen einen goldenen Teppich, der ihm vielleicht den Spitznamen „Baum der tausend Kronen“ eingebracht hat.